Unser Teutoburger Wald--Nationalpark? Nein danke!

 

Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

Mahatma Gandhi

 

 

Neues Ortsschild für Schlangen. Auf dem Foto (vlnr) Tim Ruth und Jürgen Ruth. copyright: Ralph gerdes

Liebe Mitbürger,

gewaltiges geht derzeit im Kreis Lippe vor. Landrat Friedel Heuwinkel wünscht sich mit seinen Koalitionspartnern einen Nationalpark im Teutoburger Wald.

Auf den ersten Blick scheint das eine tolle Idee zu sein.

Doch bei genauerer Betrachtung sieht man, dass ein Nationalpark unserer Region mehr schadet als Nutzen bringt.

Die Holzwirtschaft, schon seit Jahrhunderten eine tragende Branche in Lippe, ist durch einen Nationalpark massiv in ihrem Bestand bedroht. Und ob ein Nationalpark in der Tourismusbranche den entscheidenden Schub gibt, wird selbst von den Befürwortern bezweifelt. denn wie kann man deren Aussage, ein Nationalpark könnte sich auf die Tourismusbranche positiv auswirken, anders werten.

Ebenfalls soll auch die zu schützende Natur massiv umgebaut werden. Sämtliche Fichtenbestände sollen abgeholzt und durch Laubmischwald ersetzt werden. Damit starten Remmel und Heuwinkel ein über 200 Jahre währendes Umgestaltungsprojekt. Der Urwald der uns versprochen wird, werden wenn überhaupt unsere Urenkel erleben. Und bis dahin hat dieser Umbau mehrer hundert Millionen Euro Steuergelder gekostet. Aber auch die Senne wird von den Naturschützern nicht in Ruhe gelassen. Auch hier soll fast der gesamte Waldbestand umgebaut werden.

Auf den folgenden Seiten werden wir Ihnen, Informationen über den geplanten Nationalpark und dessen Auswirkungen geben, damit Sie, lieber Bürger, sich ein umfassendes Bild über das für und wider der Nationalparkpläne des Landrates machen können.

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