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Jul 03

Borkenkäfer in Nordschwarzwald nicht im Griff

Borkenkäfer zerstört Bäume vor der Haustür

Die ersten Ergebnisse des unabhägnigen Borkenkäfermonitorings vom „Unser Nordschwarzwald e.V.“ sind besorgniserregend. Der Borkenkäfer beginnt, die Lebensqualität der Menschen in der Region regelrecht zu zerstören. Die Behauptungen der Nationalparkverantwortlichen, den Borkenkäfer „im Griff zu haben“, sind also schlichtweg falsch.

In der Region Schönmünz, und Langenbachtal ist auf Höhe der Leimiß zu erkennen, wie sie die Borkenkäfer immer weiter ausbreiten. Befallene einzelne Bäume nehmen auf Fläche des gesamten Nationalparks deutlich zu.

Erst grün, dann rot, dann tot!

Der Erfolg des Borkenkäfermonitorings in den 500 Meter breiten Pufferzonen (markieren die Außengrenzen des Nationalparks) wird seitens des Nationalpark gefeiert. Unbeobachtet von der Öffentlichkeit und ignoriert von den Medien, beginnt der Borkenkäfer jedoch, den Wald vor der Haustüre der Bewohner zu zerstören.

„Es ist nur eine Frage der Zeit. Der Borkenkäfer wird Jede Fichte fressen. Das ist Fakt. Wer etwas anderes behauptet, versucht den Laien hinter’s Licht zu führen“. Diese Antwort erhält man, wenn Forstexperten Klartext reden.

Jegliche Untersuchungen oder Expertenmeinungen machten schon seit längerer Zeit deutlich, dass der Borkenkäfer sein volles Potential der Vernichtung entfalten könnte. Durch die momentane Trockenheit und die Untätigkeit der Nationalparkverantwortlichen sorgen dafür, dass der Prozess regelrecht beschleunigt wird. Die Täter des bevorstehenden „Flächenbrandes“ sind ausgemacht und verändern unsere heimat dramatisch ins Negative.

Nun stellt sich eine entscheidende Frage. Werden die Kommonalvertreter Ihrer Rolle als Regulativ im Nationalpark nach diesem Totalversagen noch gerecht? Das wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

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