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Aug 02

Der Wald verschwindet

SOS aus dem Wald – unsere Erde verliert die grüne Lunge

Unsere Wälder sind noch die einzigen Lebewesen auf diesem Planeten, die noch gegen den Klimawandel kämpfen.
Seitdem wir Menschen zig Hektar an Wald roden, schwindet dieser wichtige Faktor jedoch immer schneller!
Er speichert Kohlenstoff, sorgt für Sauerstoff und ist die Heimat zahlreicher Tierarten, die teilweise vom Aussterben bedroht sind.

Wälder tragen dazu bei, das Wetter zu regulieren. Erosionen und Überschwemmungen werden verhindert, da das dichte Wurzelgeflecht sich wie ein Anker im Boden verhakt. Sie bieten Lebensraum, Nahrung und Wasser für Tierarten und auch Naturvölker leben dort. Wälder weisen nach den Ozeanen sogar die zweitgrößte Artenvielfalt auf. Das für die Klimaerwärmung verantwortlich gemachte CO2 speichern Sie uns geben lebensnotwendigen Sauerstoff ab.

Dabei sind es nicht, die nationalen Wälder hier bei uns, die von Rodungen betroffen sind. Besonders oft werden Tropenwälder geholzt. Eine Fläche, halb so groß wie Polen wurde allein 2017 an tropischen Bäumen geholzt.
Das Schlimme: Die Wälder in Südamerika, Afrika oder Asien bieten ungefähr 80% aller bekannter Arten Lebensraum. Dieser Lebensraum wird aus finanziellem Interesse gerodet. Der Boden ist sehr nährstoffreich, was Ihn zu einem hervorragenden Platz für den Anbau von Sojabohnen macht. Auch der Haltung von Vieh müssen die Wälder weichen. Außerdem kann mit den tropischen Harthölzern sehr viel Geld verdient werden. Exklusive Möbel werden zum Beispiel daraus hergestellt.

Fast ein Sechstel aller CO2-Emisionen entstehen durch den Verlust von Tropenwäldern. Diese Aussage traf Jake Bicknell, Umweltwissenschaftler der britischen Universität Kent.
Jede Minute verschwinden 50 Fußballfelder Wald von der Erdoberfläche. Das ist erschreckend. Wenn du gerade hier beim Lesen des Artikels bist, wurde gerade ein Fußballfeld an Holz gerodet.

Auch Palmöl ist ein Hauptverursache für das Roden von Regenwäldern. In Indonesien wurden zwischen 2001 und 2015 1,5 Millionen Hektar Wald in Plantagen umgewandelt.

Ohne den Amazonas sind wir aufgeschmissen

Der Amazonas in Südamerika ist die größte Lunge des Planeten. Dies macht deutlich, wie wichtig er für den Kampf gegen den Klimawandel ist. Der weltweit größte Regenwald ist fast an der gefährlichen 20-Prozent-Schwelle gerodeter Fläche angekommen. An diesem Punkt drohe, das gesamte Ökosystem zu kippen, sagt WWF-Experte Embert.

Die Konsequenzen sind bereits spürbar. In Brasilien ist die Wasservorsorgung vom Regenwald abhängig. Wasserdampf aus dem feuchten Dschungel wird über den Wind in Städte transportiert. Diese Luftströme werden jedoch durch die gerodeten Flächen unterbrochen und gelangen so nicht mehr in die Gebiete. Es droht Wassermangel. Dies zeigt, wie sehr wir den Regenwald brauchen. Die Situation ist bereits alarmierend.

 

 

 

Was können wir tun?

Leider kann die Entwaldung wohl so schnell nicht gestoppt werden. Eine nachhaltige Waldbewirtschaftung wäre eine Möglichkeit, der Entwicklung entgegenzuwirken. Einzelne Bäume werden in einem Zyklus von 30 bis 40 Jahren gefällt, um einen intakten Wald zu hinterlassen.

 

 

 

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