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Nov 30

Nationalparkprojekt auch in Schweiz abgelehnt

Nationalpark-Projekt in der Schweiz ist Geschichte

Die Entscheidung zum Projekt eines Nationalparks in Adula ist am 27. November 2016 gefallen. Für einen positiven Ausgang hätten die 9 Gemeinden mit einem Kernzonen-Anteil zustimmen müssen. Dann hätte der Park für eine Testphase von 10 Jahren gegründet werden können. Da jedoch nicht alle 9 Gemeinden für einen Nationalpark gestimmt haben, gab es nun keinen zweiten Nationalpark.

Quelle: suedostschweiz.ch

 

 

Das Projekt des „Parc Adula“ scheiterte damit, dass nur 8 von 17 Tessiner und Bündner Gemeinden für ihn gestimmt haben. Das Nationalparkprojekt hätte als erste demokratisch gültige Nationalparkgründung in die Geschichte eingehen können. 

Das Nein aus der Kernzonengemeinde Blenio TI wog besonders schwer.
Die Kernzone des Parc Adula sollte demnach 145 Quadratkilometer umfassen. Dabei entfielen 54,5 Quadratkilometer auf Blenio. Laut Artikel 16 der Pärkeverordnung des Bundes heißt es, dass die Fläche einer Nationalpark-Kernzone in den Alpen mindestens 100 Quadratkilometer umfassen muss.

Außerdem hätten dreizehn von siebzehn Gemeinden für den Nationalpark abstimmen müssen. Zum Schluss konnten sich jedoch nur 9 für den Nationalpark aussprechen, 8 sagten demnach „Nein“.

Für den zweiten schweizerischen Nationalpark war ein Gebiet vorgesehen, dass sich vom Bündner Oberland bis ins südliche Miso erstrecken sollte. Im Westen umfasste es außerdem 3 Tessiner Gemeinden. 

 

 

 

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