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Jan 08

Sehenswürdigkeiten im Teutoburger Wald

Die 5 spannensten Sehenswürdigkeiten im Teutoburger Wald

Eines ist gewiss: Im Teutoburger Wald gibt es unzählige Sehenswürdigkeiten,
sodass auch Ihr zehnter Besuch alles andere als Langeweile verspricht. Wir
haben für Sie fünf spannende Sehenswürdigkeiten direkt im oder um den
Teutoburger Wald herausgesucht, die mehr als lohnenswerte Ausflugsziele
darstellen.

Oberstes Gebot: Genießen Sie die Ruhe und Naturnähe in diesem herrlichen
Erholungsgebiet und hetzen Sie nicht durch einzelne Sehenswürdigkeiten. Wer
einige Tage bleibt, kann in der Region nicht nur günstig und erholsam
übernachten, sondern zusätzlich etwas Druck aus seinem Zeitplan nehmen. Sie
möchten nicht in einem herkömmlichen Hotel unterkommen? Wie wäre es mit der Übernachtung im Baumhaus?

Hier

lesen Sie alles rund um die tollen naturnahen Behausungen. Sicherlich
finden Sie bei uns Ihre ganz individuelle Unterkunft für unvergessliche
Tage im Teutoburger Wald.

Burg Ravensberg

Die Burg Ravensberg im Teutoburger Wald ist eine in Teilen erhaltene
Höhenburg und die älteste Burganlage der Grafen von Ravensberg. Sie wurde
ca. um das Jahr 1080 errichtet und galt bis ca. 1346 als Stammsitz der
Grafen. Anschließend wechselte sie häufig den Besitzer – allem voran zu
Zeiten des 30jährigen Krieges. Im 16. Jahrhundert wurde die beeindruckende
Burganlage weitgehend zustört, im Jahr 1733 riss man den Rest der
baufälligen Gebäude ab, um aus den Steinen neues Häuser zu bauen.

Nur der Bergfried blieb erhalten. Erst im 18. Jahrhundert begann man, dem
Relikt Wertschätzung entgegen zu bringen und errichtet das Forsthaus sowie
eine Aussichtsplattform auf dem Turm. Heute ist die Burg ein beliebtes
Ausflugsziel für Wanderer und Schulklassen. Wer nach dem Aufstieg hungrig
ist, kann sich im Restaurant Burg Ravensberg an Speisen aus der
westfälischen Küche laben.

Archäologisches Freilichtmuseum Oerlinghausen

Ein sehr beliebtes und lohnenswertes Ziel nahe dem Teutoburger Wald ist das
archäologische Freilichtmuseum Oerlingshausen. Auf einer Fläche von rund 1,5 ha werden dem Besucher verschiedenste Anlagen
menschlichen Lebens und Wohnens gezeigt. Das abgedeckte Zeitalter reicht
dabei von der Altsteinzeit bis zum Frühmittelalter.

Beispiele aus dem Ausstellungskatalog sind unter anderem Lagerplätze
eiszeitlicher Rentierjäger um 10.000 v. Chr und steinzeitliche,
bronzezeitliche und eisenzeitliche Wohnstallhäuser.

Ein Unterschied im Vergleich zu anderen Freilichtmuseen ist, dass das
Museum bemüht ist, dem Besucher auch die typische natürliche Vegetation zu zeigen. Aus diesem
Grund werden verschiedenste Nutzpflanzen angebaut; eine weitere kleine
Attraktion sind – allem voran für Kinder – die Rückzüchtungen
mittelalterlicher Weideschweine, die in den historischen Bedingungen
angepassten Gehegen gehalten werden. Alle weiteren Infos, Preise und
Öffnungszeiten lesen Sie hier.

Dörenther Klippen

Die Dörenther Klippen sind eine rund vier Kilometer lange
und bis 159 Meter hohe Sandstein-Felsformation entlang des oberen
Südwesthangs des Teutoburger Waldes. Die Klippen sind ein beliebtes Ziel
von Wanderern aus Nah und Fern. Besonders bekannt ist der „Dreikaiserstuhl“
und das „Hockende Weib“.

Von den Felskuppen bieten sich weite Ausblicke über das Tecklenburger Land
ins Münsterland und über den Gebirgszug des Teutoburger Waldes. In direkter
Nähe der Klippen verläuft der herrliche Fernwanderweg namens „Hermannsweg“.
Auch Mountainbiker und Kletterer kommen in der Gegend voll auf ihre Kosten.
Hier ist jedoch das Thema Umweltschutz anzusprechen:
Einige der Wege bzw. so mancher Felsen sollen geschützt werden. Aus diesem
Grund sollten alle Hinweisschilder genau beachtet werden; gerade das Thema
Mountainbiken beinhaltet mittlerweile gewisses Konfliktpotential…

Hermannsdenkmal

Das wohl berühmteste Ausflugsziel im südlichen Teutoburger Wald ist das Hermannsdenkmal auf der 386 m hohen Grotenburg in
Hiddesen, einem südwestlich gelegenen Ortsteil Detmolds. Das
Hermannsdenkmal wurde zwischen 1838 und 1875 zur Erinnerung an die
„Schlacht im Teutoburger Wald“ erbaut, mit der der Anführer der Germanen,
Hermann der Cherusker, ein weiteres Vordringen der Römer für alle Zeiten
verhinderte, erbaut und am 16. August 1875 eingeweiht. Weit überragt die
Figur die Landschaft und prägt damit das Bild.

Mit einer Figurhöhe von 26,57 Metern und einer Gesamthöhe von 53,46 Metern ist
das Hermannsdenkmal die höchste Statue in Deutschland und war von 1875 bis
zur Erbauung der Freiheitsstatue in New York im Jahr 1886 die höchste
Statue der westlichen Welt.

Das Denkmal ist eine der bekanntesten deutschen Sehenswürdigkeiten. Es ist Ziel von
jährlich mehreren hunderttausend Besuchern. Der Umlaufbereich auf dem
Sandstein-Sockel des Denkmals kann gegen Eintrittsgeld bestiegen werden.
Das lohnt sich, denn von dort aus kann man eine 360°-Aussicht genießen. So
blickt man über die Berglandschaft des Naturparks Teutoburger
Wald/Eggegebirge, aber auch bis zum Habichtswald und zum Köterberg.o Alle
weiteren Infos rund um das Denkmal lesen Sie hier.

Heimat-Tierpark Olderdissen

Ein besonders beliebtes Ausflugsziel für Familien mit Kindern ist der
Heimat-Tierpark Olderdissen liegt landschaftlich herrlich gelegen direkt am
Teutoburger Wald. Hier lassen sich rund 450 Tiere in weitgehend artgerechter Haltung betrachten;
manch ein Bewohner existiert in freier Wildbahn leider bereits nicht mehr.

Die rund 16 Hektar große Anlage hat sich so schön in die
Natur eingefügt, dass sich auch allerhand wilde Tiere freiwillig dort
angesiedelt haben. Der Tierpark ist also kein Ort, in denen die Tiere
gezwungen zur Schau gestellt werden, sondern ein Platz des aktiven Lernens,
wo man die heimische Natur und deren Tiere sehen, erleben, begreifen und
achten lernt.

Der Park hat ganzjährig geöffnet, der Eintritt ist kostenfrei. Alle
weiteren Infos rund den Tierpark lesen Sie hier.

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